Kölner Augen-Blicke

Anläßlich des 150ten Geburtstag meiner Älteren kam es zu einem seltenen Köln-Besuch. Und jedes Mal öffnet sich mein Herz, erhält Flügel, wird ganz groß und die Jahre entschwinden sich in einem Augen-Blick.

Nein, ich bereue es nicht, von Köln weggezogen zu sein. Ich wollte weg, ich musste weg. Vielleicht, auch, um zu verstehen, dass ein Großteil der realisierten Probleme selbst-produziert ist und man sie nicht fliehen kann. Sie werden eine-n stets einholen und sich neben das Seelen-JetLag grinsend auf der Schulter plazieren. Das einzige, was ich zuweilen bereue, ist, dass ich nicht mehr in Köln bin.

Dort riecht die Luft anders, atmet die Erde anders, spiegelt der Himmel anders, sind die Menschen anders, bin ich anders, dort sind meine Wurzeln. Zumindest jene meiner öhm Sozialisation. Die anderen befinden sich dort draußen in den Sternen, am Meeresgrund und weiter,  hinter dem Ende des Horizontes, dort, wo die Regenbogenbrücke sich sanft erschwingt und alles Ende einen Neuanfang nimmt.

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